PROJEKTE: DAS SCHULSACHEN BÜDCHEN


Geodreieck kaputt oder aus den Turnschuhen raus gewachsen? Schon jeder, der die Schule besucht oder besucht hat, kam einmal in diese Situation. Wir alle wissen auch, dass sich die Kosten innerhalb eines Schuljahres für ein Kind auf viele Euro an Zusatzkosten belaufen. So bleibt es doch meistens nicht bei einem kaputten Geodreieck, Sportsachen müssen in der Wachstumsphase manchmal mehrfach neu gekauft werden. Klassenausflüge sind schön, stellen aber für Erziehende in einer schwierigen finanziellen Lage schnell eine nicht zu bewältigende Zusatzbelastung dar. Einzeln betrachtet sind es kleine Summen, für die sich kein Antrag beim Förderverein oder einer sonst bekannten Förderinstitution  lohnt. Aber auf ein Schuljahr gerechnet, ein großes Problem.

Gerade an Schulen oder bei sportlichen Aktivitäten sollte Kindern die Möglichkeit des Mitmachens und der Dazugehörigkeit gegeben werden. Dann darf es aber auch nicht an Mitteln und Utensilien fehlen. Kinder dürfen sich nicht ausgeschlossen fühlen.
Das Interesse der  „Elton hilft“-Stiftung ist es, sich zugunsten von Kindern mit Armutsrisiko im Rheinisch-Bergischen Kreis zu engagieren. Zusammen mit der Caritas RheinBerg sind wir u. a. in Gesprächen mit Schulen.
Schnell und unkompliziert konnte so eine Projektidee zwischen Schulleitung der Hauptschule Overath, der Caritas und der Stiftung umgesetzt werden. Mit Erfolg!
Es entstand das Schulsachen-Büdchen. Das Schulsachen-Büdchen an der Hauptschule ist integriert mit dem Schülercafé. Es besteht also neben dem Schülertreff die Möglichkeit, dass Kinder, denen es an „Mitteln“ fehlt,  Schulutensilien  zu bekommen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Verantwortlichen des Schülercafès/Schulsachen-Büdchen und dem Schulkollegium.

Jeder soll die Möglichkeit bekommen, für sich und das weitere Leben zu lernen, sich weiterzuentwickeln, ohne Umwege und Stolpersteine. Vielleicht können wir mit dieser Unterstützung einen kleinen Teil dazu beitragen, dass der Ehrgeiz und der Willen zum Lernen gefestigt werden.  Und wer weiß, vielleicht können sich auch bald weitere Schulen vorstellen, die glauben (wollen), dass Armut kein Thema an ihren Schulen ist, ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen. Wir tun es für die Kinder und somit auch für unsere Zukunft.